Der Verkauf der Skandia Österreich ist unter Dach und Fach. Mit der aufsichtsrechtlichen Genehmigung hat die bayerische FWU die letzte Hürde der Transaktion genommen. "Wir freuen uns, dass wir nunmehr mit FMA-Bestätigung mit der Umsetzung unserer Pläne mit der Skandia Österreich beginnen können", äußerte sich Manfred Dirrheimer, Vorstandsvorsitzender der FWU, in einer Mitteilung vom Montag.

Das Kaufangebot des in München ansässigen und weltweit tätigen Finanzdienstleistungsunternehmens wurde, wie berichtet, im August 2015 unterzeichnet. Verkäufer war die Heidelberger Leben, welche die Policenbestände der Skandia Österreich erst wenige Monate zuvor übernommen hatte. Skandia verwaltete zuletzt einen Bestand von mehr als 70.000 fondsgebundenen Lebensversicherungsverträgen, die Bestandteil der Neuakquisition sind.

FWU reaktiviert Neugeschäft
Mit dem positiven Abschluss des aufsichtsrechtlichen Freigabeverfahrens wird die Skandia Österreich in Zukunft wohl wieder Neugeschäft machen. Dirrheimer: "Wir werden das Neugeschäft der Skandia in Österreich und Slowenien wieder aktivieren und freuen uns auf den Knowhow-Austausch zwischen dem Personal der FWU Group und der Skandia Österreich." 

An der Spitze des Lebensversicherers werden Udo Münstermann als neuer Vorstandsvorsitzender und Thomas Doyle als Chief Financial Officer stehen. Richard Zarycka hat die Leitung im Kunden- und Vertriebsservice inne; weitere Personalentscheidung sollen demnächst bekanntgegeben werden: "Wir planen bereits ein entsprechendes Vertriebsteam aufzubauen, welches wir Ihnen demnächst persönlich vorstellen möchten", geht aus einer Mitteilung der Skandia Österreich hervor. (dw)