Wiener Büroflächen werden teurer
Die Mieten für moderne Büroflächen sind in vergangenen Monaten deutlich angezogen. Nach Angaben von Otto Immobilien ist die Durchschnittsmiete seit dem vorigen Frühjahr um 5,8 Prozent auf 13,50 Euro pro Quadratmeter und Monat gestiegen. Die Spitzenmiete kletterte im Jahresvergleich um drei Prozent auf 25,75 Euro. "Die Nominalmieten in Projektentwicklungen liegen häufig über diesem Niveau", heißt es im aktuellen Büromarktbericht von Otto. Das gilt beispielsweise für noch in Bau befindliche Flächen am Wiener Hauptbahnhof (zum Beispiel QBC Quartier Belvedere Central). Die steigenden Mieten stehen im Zusammenhang mit einer leicht rückläufigen Leerstandsrate, die derzeit bei 6,2 bis 6,3 Prozent liegt. Otto prognostiziert, dass heuer nur 48.000 Quadratmeter neue Flächen (Neubau und Generalsanierungen) auf den Markt kommen. Das wäre der niedrigste Wert seit 2002. Die Vermietungsleistung soll sich in diesem Jahr wie schon 2015 um die 200.000 Quadratmeter bewegen.


Neue Vorsorgewohnungen in Ost-Kärnten
Die Wertbau aus Oberösterreich hat über ihren Exklusivvertrieb Öko Wohnbau den Verkauf der "All-in 99"-Wohnungen in St. Andrä im Lavanttal (Kärnten) begonnen. Angeboten werden 21 Eigentumswohnungen, die zwischen 45 und 69 Quadratmeter (zwei bis drei Zimmer) groß sind. Sie sollen ab dem Sommer 2016 gebaut und im Sommer 2017 fertiggestellt sein.


Flugzeuge: Lloyd Fonds verlängert Leasingvertrag
Der Airbus A340-600 des Flugzeugfonds "Emmeline" wird bis August 2018 und damit 18 Monate über den bestehenden Mietvertrag hinaus bei der Airline Virgin Atlantic beschäftigt sein. Die Grundlaufzeit des Leasingvertrags läuft im Februar 2017 aus. Lloyd Fonds hat den Fonds, an dem sich 1.600 Anleger mit 35 Millionen Euro beteiligt haben, im Jahr 2007 aufgelegt. "Die bisherigen Auszahlungen liegen mit 73,25 Prozent um 3,5 Prozentpunkte über Plan. Zudem wurden zwei Sondertilgungen in Höhe von jeweils zwei Millionen US-Dollar geleistet, sodass die Gesellschaft voraussichtlich schon Ende 2018 entschuldet sein wird", teilte der Fondsinitiator mit. Es handelt sich bei dieser Beteiligung um den ersten Flugzeugfonds von Lloyd Fonds.


Schiffe: Zwei HCI-Frachter sind verkauft
Die Reederei Gebr. Winter hat das 2001 gebaute Containerschiff MS "Commodore" verkauft. Der Verkaufserlös reicht laut HCI, dem Initiator des gleichnamigen Schiffsfonds, aus, um alle Verbindlichkeiten zu decken. Außerdem bleibt ein Gewinn, der größtenteils im zweiten Quartal 2016 an die Anleger ausgezahlt werden soll. Der Fonds weist eine positive Performance auf, die Anleger haben bislang 114 Prozent ihres Einsatz zurückbekommen. Ähnlich sieht es auch beim Containerschiff MS "Elbwolf" aus, hier hat HCI bisher 112 Prozent ausgezahlt. Der 1999 gebaute Frachter wurde von der Reederei Wulff ebenfalls verkauft. Eine Auszahlung aus dem Verkaufserlös werden die Investoren jedoch nicht erhalten.


Energie: Reconcept meldet neue Investments
Der auf erneuerbare Energien spezialisierte Investmentmanager Reconcept meldet neue Anschaffungen: Für den Fonds "RE09 Windenergie Deutschland" wurde der Windpark Prignitz in Brandenburg mit drei Vestas-Anlagen mit jeweils zwei Megawatt Nennleistung gekauft. Für die "5x5-Anleihe" (RE 07) hat das Unternehmen die Windkraftanlage Pfaffengrün im sächsischen Voigtland angebunden. Die Nordex-Windenergieanlage ist noch in Bau und soll im ersten Halbjahr 2016 ans Netz gehen. Reconcept wird die Anlage nach eigenen Angaben schlüsselfertig übernehmen.


Schifffahrt: CMA CGM legt gute Ergebnisse vor
Die Linienreederei CMA CGM hat trotz der langwierigen und harten Krise in der Containerfahrt positive Geschäftszahlen für das Jahr 2015 veröffentlicht. Der Gewinn brach um "nur" 2,9 Prozent auf 567 Millionen US-Dollar ein, wobei der Umsatz und das operative Ergebnis sogar um mehr als sechs Prozent gesunken sind. Die Reederei hat 13 Millionen Standardcontainer (TEU) transportiert und damit das Transportvolumen im Jahresvergleich um mehr als sechs Prozent gesteigert. Diese Steigerung ist allerdings auch notwendig, weil die Schiffsflotte im Berichtsjahr massiv gewachsen ist. Ende des Jahres bestand sie aus 471 Schiffen (2015: 445) mit 1,9 Millionen TEU Stellplatzkapazität (plus 15 Prozent gegenüber 2014).


Infrastruktur: Aquila legt neuen Fonds auf
Aquila Capital hat einen offenen Spezialfonds für Infrastruktur-Investitionen aufgelegt. Der "Aquila Infrastructure Fund" soll sein Geld in wirtschaftlich und politisch stabilen OECD-Ländern anlegen, wobei deutlich über 50 Prozent in Europa bleiben sollen. Der Fonds wird in mehreren Anteilklassen angeboten, die angestrebte Ausschüttung liegt bei jährlich vier bis fünf Prozent. Die Laufzeit des Fonds ist unbegrenzt, nach Ablauf einer zweijährigen Mindestanlagedauer haben Investoren jährlich die Möglichkeit, ihre Anteile zurückzugeben. (ae)