1330943053.jpg"Die gute Stimmung an den internationalen Börsen hat auch im März angehalten. Vor allem die US-Aktien haben sich gut entwickelt, in den USA sind auch die Wirtschaftsdaten erfreulich", erläutert Hans Köck, Head of Investment Communications bei Pioneer Investments Austria. Zwar fiel der Einkaufsmanager-Index auf 52,4, "er bleibt aber klar über dem viel beachteten Niveau von 50", so der Experte. Die Arbeitslosenrate fiel auf 8,3 Prozent, die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung liegen derzeit bei rund 350.000 im Vergleich zu mehr als 400.000 vor sechs Monaten. "Das unterstützt den privaten Konsum, die gesamte Wirtschaft und damit auch die Börsen", begründet Köck seinen weiteren Optimismus. Nichts desto trotz ist der US-Immobilienmarkt weiter schwach.

Entspannte Lage an den Finanzmärkten der Euro-Zone
Italien muss für Staatsanleihen bereits deutlich weniger Rendite zahlen als noch 2011 – waren es im November 2011 für zweijährige Staatsanleihen noch 7,89 Prozent, so sind es im März 2012 nur noch 2,352 Prozent. Der italienische Staatsanleihenmarkt war Outperformer im März – wie auch Belgien und Österreich.

Unternehmensanleihen weiterhin interessant
Die Pioneer-Experten stufen Unternehmensanleihen weiterhin als sehr interessant ein. "Wir halten die erwarteten Ausfallsraten, die aufgrund von Rezessionserwartungen eingepreist werden, für übertrieben. Die Unternehmen verfügen weiterhin über gesunde Bilanzen und Budgetpläne. Sie sind nach wie vor auf der Kostenbremse, die Verschuldung wurde reduziert und die Unternehmensgewinne wurden in den letzten Jahren gesteigert", meint Köck abschließend. (mb)

Detaillierte Informationen über die aktuellen Entwicklungen und Aussichten finden Sie im anschließenden "Presse-Newsletter April 2012" von Pioneer Investments Austria als PDF-Dokument zum Download.