Die beiden Partner haben sich aus strategischen Gründen dazu entschlossen, ihr 50:50 Joint Venture im beiderseitigen Einvernehmen aufzulösen – über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die restlichen Investitionen belaufen sich auf rund 213 Millionen Euro, die wie geplant von der Immofinanz als Eigenkapitalgeber und der Sparkasse KölnBonn als finanzierende Bank aufgebracht werden. Nach der Grundsteinlegung im Oktober letzten Jahres sind die Bauarbeiten mittlerweile voll im Gang.

"Das Projekt ist einzigartig"
"Da unsere Strategie vorsieht, nicht voll konsolidierbare Beteiligungen zu veräußern oder sie vollständig zu übernehmen, begrüßen wir die Bereitschaft unseres Partners Frankonia, sich nach erfolgreichem Abschluss der Projektierung und Baurechtsschaffung von seinem Anteil am Gerling Quartier zu trennen", erklärt Immofinanz CEO Eduard Zehetner. "Wenn man am geschichtsträchtigen Boden dieser beeindruckenden Baustelle steht, ist eines klar: Das Projekt ist einzigartig. Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber der Stadt Köln, den künftigen Wohnungseigentümern und natürlich auch gegenüber unseren Investoren bewusst. Deshalb werden wir alles daran setzen, das Gerling Quartier zügig und erfolgreich fertig zu stellen."
 
Das Gerling Quartier ist das drittgrößte innerstädtische Quartiersentwicklungsprojekt Deutschlands. Bis Ende 2014 entsteht hier ein vielfältiges Angebot: Die ehemalige Zentrale des Gerling Versicherungskonzerns wird auf insgesamt 94.000 Quadratmeter 139 Eigentumswohnungen in variablen Größen zwischen 60 und 370 Quadratmeter plus 45.000 Quadratmeter Büro- und sonstige Gewerbeflächen beherbergen. Das Zentrum bildet der Gereonshof mit einem 14-geschossigen Hochhaus. Dort sorgen im italienischen Stil gehaltene Springbrunnen für entsprechendes Flair. Zwischen den einzelnen Bestands- und Neubauten beleben Bäume und Grünflächen das Areal. (mb)