Die Immofinanz Group hat das im Jahr 1718 als Palais Batthyány errichtete Bürogebäude in der Wiener Innenstadt, Bankgasse 2, an eine private Vermögensverwaltung verkauft. Die Immobilie war bislang Sitz der Semper Constantia Privatbank. Der Verkaufspreis der über 3.300 Quadratmeter Nutzfläche umfassenden Immobilie liegt mit 22 Millionen Euro mehr als 30 Prozent über dem aktuellen Buchwert.
Positives Resultat aus "Vergangenheitsbewältigung"
"Wir erleben in Wien gerade eine ansteigende Nachfrage an hochwertigen Immobilien in zentralen Lagen. Die Verkaufspreise sind entsprechend attraktiv. In unserem konkreten Fall lag das Kaufangebot signifikant über dem Buchwert und wir haben diese Möglichkeit gerne genutzt", freut sich Eduard Zehetner, Vorstandsvorsitzender der Immofinanz Group. "Zudem ist diese Transaktion ein weiteres, positives Resultat aus unserer 'Vergangenheitsbewältigung', war doch die Immobilie Bestandteil der Vereinbarungen rund um den sogenannten IBAG-Bond."
Die Immofinanz hat im Geschäftsjahr 2010/11 ein Fünf-Jahres-Verkaufsprogramm in Höhe von 2,5 Milliarden Euro verabschiedet – mit dem Ziel, das bestehende Immobilienportfolio zu bereinigen bzw. verstärkt zu drehen. Mit dem aktuellen Verkauf setzt das Unternehmen seinen bisher erfolgreichen Kurs bei der Realisierung dieses Programms weiter fort. Zum Halbjahr 2011/12 lag das Unternehmen mit seinen Verkaufsaktivitäten sogar über Plan. (mb)