Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat einmal mehr eine nationale Warnmeldung herausgegeben. Sie wendet sich an Personen, die Wertpapiergeschäfte mit Falkenstein und Stein in Erwägung ziehen. "Eine sorgenfreie Zukunft, wir zeigen Ihnen wie." Damit wirbt das Unternehmen auf seiner Webseite um potentielle Kunden.

Der Anbieter mit angeblicher Niederlassung in Zürich, New York und London ist laut FMA allerdings nicht dazu berechtigt, konzessionspflichtige Wertpapiergeschäfte in Österreich zu erbringen. Konkret sei dem Anbieter daher die gewerbliche Anlageberatung in Bezug auf Finanzinstrumente (Paragraf 3 Abs. 2 Z 1 WAG 2018) nicht gestattet.

Zahl dubioser Anbieter nach wie vor hoch
Nachdem die FMA im abgelaufenen Jahr mit 44 Warnungen so viele Investorenwarnungen ausgegeben hat wie schon lange nicht mehr, ist die Zahl der Warnmeldungen auch im laufenden Jahr ungebrochen hoch. Bereits 48 Investorenwarnungen (siehe Tabelle unten) hat die Aufsicht 2018 herausgegeben.

Die FMA kann gemäß den Rechtsvorschriften die Öffentlichkeit informieren, dass eine namentlich genannte natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter Finanzgeschäfte nicht berechtigt ist, sofern diese Person dazu Anlass gegeben hat und eine Information der Öffentlichkeit erforderlich und im Hinblick auf mögliche Nachteile des Betroffenen verhältnismäßig ist. (cf)