Der Frankfurter Stiftungsfonds hat in wenigen Monaten ein Volumen von über 100 Millionen Euro erreicht. Der Multi-Asset-Fonds, der erst zum 1. September 2017 aufgelegt wurde, ist offenbar bei institutionellen und privaten Anlegern gleichermaßen beliebt. Laut der Frankfurter Shareholder Value Management um Starmanager Frank Fischer, die den Fonds offiziell berät, sei das Portfolio auf dem besten Wege, neben dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen "ein weiteres großes Erfolgsprodukt" zu werden. 

"Wir freuen uns sehr darüber, dass das Konzept von den Anlegern so gut angenommen wird", sagt Philipp Prömm, Vorstandsmitglied der Shareholder Value Management. "Das bestätigt unsere Annahme, dass die Investoren in der derzeit unruhigen Lage an den Märkten einen verlässlichen Anlagestil mit einer eher konservativen Ausrichtung und regelmäßigen Ausschüttungen bevorzugen. Dies trifft vor allem auf institutionelle Anleger wie Stiftungen, Pensionskassen und ähnliche Institutionen zu."

Performance bislang: 4,7 Prozent
Der Frankfurter Stiftungsfonds setzt auf drei gering korrelierte Einzelstrategien, die weitestgehend unabhängig vom Aktienmarkt eine stabile, mittlere einstellige Rendite von fünf bis sieben Prozent erzielen sollen. Das Fundament und damit rund 70 Prozent des Fonds bildet die erste Säule als marktneutrales Portfolio aus circa 100 Aktien. Die zweite Säule bilden Volatilitätsstrategien. Die dritte Säule stellen "direktionale Makro-Trades dar, die durch Marktindikatoren und Sentimentdaten generiert werden".

Darüber hinaus zielt das Management um Ulf Becker darauf ab, eine regelmäßige Ausschüttung von rund vier Prozent im Jahr zu ermöglichen. Seit Auflage hat das Produkt eine Performance von 4,7 Prozent erzielt. (jb)