Die in Dublin domizilierte Fondspalette von Legg Mason bekommt Zuwachs: Ab sofort steht Anlegern in Deutschland und Österreich der Legg Mason Martin Currie Global Emerging Markets Fund zur Zeichnung offen. Grundlage des neuen Fonds ist die seit Jahren etablierte Schwellenländerstrategie der auf aktive Aktieninvestments spezialisierten Legg-Mason-Tochtergesellschaft Martin Currie. Kim Catechis, Head of Global Emerging Markets, wird gemeinsam mit seinem Team für den Fonds verantwortlich zeichnen.

"Unternehmen aus den Schwellenländer sind bereits in vielen Sektoren dominant und werden diese Vorreiterrolle künftig auf weitere Industrien ausdehnen", sagt der Schwellenländer-Experte Catechis. Als Beispiele nennt er das Bankwesen, die Investitionsgüter-Branche oder den Energiesektor. "Für Anleger besteht die Schwierigkeit allerdings darin, die Wettbewerbsvorteile der Unternehmen aus den Schwellenländern in reale, nachhaltige Renditen umzuwandeln, und wir glauben, unsere Strategie bietet hierfür die ideale Lösung", fährt Catechis fort. Um das zu erreichen kombiniert der Legg Mason Martin Currie Global Emerging Markets Fund einen Alpha-orientierten, High-Conviction-Ansatz mit mehreren Risikomanagement-Ebenen, die unter anderem auch nachhaltige Aspekte wie ESG-Kriterien einbeziehen.

Ziel des Fondsmanagements ist es, die Unternehmen aus den Schwellenländern zu identifizieren, die nachhaltig orientiert sind, um so für ein langfristiges Kapitalwachstum zu sorgen. Basis dafür ist der bereits etablierte Ansatz des Schwellenländer-Teams von Martin Currie, der auf fundamentalem Research und einer Bottom-up Aktienauswahl fußt. Die ESG-Kriterien spielen insbesondere für die Aktienauswahl eine wichtige Rolle, da sie das Fondsmanagement dabei unterstützen, die Unternehmen besser zu verstehen, sodass fundierte Anlageentscheidungen getroffen werden können.

Technologiesektor im Fokus
Besonderes Augenmerk legen Catechis und sein Team bei der Einzeltitelauswahl derzeit auf den Technologiesektor, der für die Schwellenländer aktuell besonders wichtig sei. Eine der größten Positionen im Fonds ist etwa das chinesische E-Commerce-Unternehmen Alibaba, das vom Anstieg der Online-Verkaufszahlen, einer besseren Durchdringung in den ländlichen Regionen Chinas und von der steigenden Anzahl zahlender Kunden für die Cloud-Dienste profitiert habe. "Auf Management-Ebene zeigt Alibaba eine zunehmende Bereitschaft zur Veröffentlichung, die wir natürlich begrüßen", betont Catchis.

Das Portfolio des Legg Mason Martin Currie Global Emerging Markets Fund setzt sich aus 40 bis 60 Titel zusammen, strebt eine breite Streuung nach Ländern sowie einen High-Active-Share an. Die Bruttoperformance des Fonds lag in den vergangenen zwölf Monaten bei 25,5 Prozent. Der MSCI Emerging Markets Index hat im selben Zeitraum lediglich ein Plus von 16,3 Prozent verzeichnen können. (cf)