Wie gewonnen, so zerronnen. So könnte man das Ergebnis der jüngsten FONDS professionell Dachfonds-Studie kurz und knapp zusammenfassen. Das Volumen der heimischen Dachfonds hatte zum Jahresende 2017 endlich das historische Hoch von 40 Milliarden Euro, welches die Produktgattung noch vor der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Waage gebracht hatte, übertroffen. Aktuell mussten die heimischen Dachfondslenker allerdings wieder 2,37 Milliarden Euro Dachfondsvolumen abgeben. Per Juni 2018 war der hiesige Dachfondsmarkt damit 38,79 Milliarden Euro schwer.


FONDS professionell ONLINE beantwortet die Frage, wie sich die Lieblingsfonds der heimischen Dachfondsmanager in den vergangenen Jahren in der Studie gehalten haben. Wie sich das Volumen der Top-Ten unter den aktuellen ausländischen Subfonds entwickelt hat, stellt die Redaktion anhand interaktiver Charts in der Bilderstrecke oben vor!


Heimische Subfonds haben die Nase vorn
Im Gesamtranking der volumenstärksten Subfonds haben heimische Produkte weiterhin die Nase vorn. Die Liste wird allerdings erstmals seit Juni 2011 nicht mehr vom Spezialfonds VBV P World Equities der Erste Asset Management angeführt. Das Produkt war zuletzt noch mit 959 Millionen Euro in den heimischen Dachfonds vertreten, musste aber Abflüsse von 839 Millionen Euro hinnehmen und findet sich damit abgeschlagen auf Platz 33 wieder.

Die neue Nummer eins, der ESPA Bond USA High Yield, steuert aktuell 309 Millionen Euro zum heimischen Dachfondsvolumen bei und ­eroberte von Rang fünf aus die Spitze des Rankings. Dahinter rangiert nun der ESPA Reserve Euro mit einem Vermögen von 297 Millionen Euro, der den Erste-Asset-Management-Fonds VBV Emerging Market Corporate abgelöst hat. Das Dachfondsvolumen der früheren Zweitplatzierten sank von 395 auf 282 Millionen Euro, er befindet sich damit auf Rang sechs.


Der komplette Bericht erscheint Ende September in der Heftausgabe 3/2018 von FONDS professionell. Angemeldete Mitglieder des FONDS professionell KLUBs können den Artikel dann auch im E-Magazin lesen. Eine ausführliche Studie mit allen Detailauswertungen können unsere Leser außerdem kostenlos unter office@fondsprofessionell.com bestellen.


HINWEIS: Das von der Redaktion analysierte Dachfondsvolumen übersteigt mit 38,79 Milliarden Euro das von der VÖIG angegebene Volumen (30,51 Mrd. Euro), da auch Einzeltitelfonds und PIFs, die in Fremdfonds investieren, berücksichtigt und Dachfonds bereits ab einem Subfonds-Anteil von 50 Prozent erfasst werden.