Österreichs KAGs dürfen jubeln: Nicht nur das verwaltete Fondsvermögen erreichte zum Jahresende mit 175,4 Milliarden Euro einmal mehr eine neue Rekordmarke. Auch in der von FONDS professionell halbjährlich erstellten Dachfonds-Studie ist das Volumen der heimischen Dachfondsanbieter das sechste Jahr in Folge kontinuierlich gewachsen. In der aktuellen Erhebung per Ende Dezember 2017 stieg es um stattliche 2,4 Milliarden auf 41,16 Milliarden Euro – und hat damit endlich wieder das Vorkrisenniveau erreicht.

Ausländische Subfonds-Anbieter konnten dabei besonders von dieser Entwicklung profitieren. Steuerten sie bei der Erhebung vor einem Jahr noch 43,27 Prozent zum Dachfondsvolumen bei, waren es aktuell mit 48,89 Prozent deutlich mehr. Das wirkte sich freilich auch auf das Ranking der volumenstärksten Zielfonds aus. Im Vorjahr stand mit dem GAM Multibond - Local Emerging Bond noch ein aktiv verwaltetes Produkt an der Spitze der stärksten ausländischen Subfonds. Nun konnte sich ein passiver Fonds ganz nach oben arbeiten.


FONDS professionell ONLINE beantwortet die Frage, wie sich die Lieblingsfonds der heimischen Dachfondsmanager in den vergangenen Jahren in der Studie gehalten haben. Wie sich das Volumen der Top-Ten unter den aktuellen ausländischen Subfonds entwickelt hat, stellt die Redaktion daher anhand interaktiver Charts in der Bilderstrecke oben vor!


Heimische Subfonds haben die Nase vorn
Im Gesamtranking der volumenstärksten Subfonds haben heimische Produkte weiterhin die Nase vorn. Die Liste wird unverändert vom Spezialfonds VBV P World Equities der Erste Asset Management mit einem ­Volumen von 959 Mil­lionen Euro (nach 926 Mio. Euro Mitte 2017) angeführt. Dahinter rangieren weiterhin der Anleihenfonds VBV Emerging Market Corporate mit 395 Millionen ­Euro und der ESPA Bond USA Corporate mit einem Volumen von 381 Millionen Euro.

Auf Platz vier hat der Raiffeisenfonds R 301 (311 Millionen Euro) den Erste Responsible Stock Global (87 Millionen Euro) abgelöst. Die ehemalige Nummer vier rutschte indes auf den 57. Rang ab. Von Rang sechs aus arbeitete sich der R 301 in der letzten Studie per Juni an die Spitze der größten inländischen Subfonds vor. Der ESPA Bond USA High Yield (307 Millionen Euro) rückte von Rang acht auf Platz fünf auf.


Der komplette Bericht erscheint Ende März in der Heftausgabe 1/2018 von FONDS professionell. Angemeldete Mitglieder des FONDS professionell KLUBs können den Artikel dann auch im E-Magazin lesen. Eine ausführliche Studie mit allen Detailauswertungen können unsere Leser außerdem kostenlos unter office@fondsprofessionell.com bestellen.


HINWEIS: Das von der Redaktion analysierte Dachfondsvolumen übersteigt mit 41,16 Milliarden Euro das von der VÖIG angegebene Volumen (33,27 Mrd. Euro), da auch Einzeltitelfonds und PIFs, die in Fremdfonds investieren, berücksichtigt und Dachfonds bereits ab einem Subfonds-Anteil von 50 Prozent erfasst werden.