In den vergangenen vier Jahren setzten die heimischen Dachfondsmanager zur Aufholjagd an und hatten zum Jahresende endlich wieder jenes Volumen erreicht, das sie vor der Finanzkrise auf die Waage gebracht hatten. Doch zur Jahresmitte sind die Assets erneut um über zwei Milliarden Euro eingebrochen.

Den stärksten Volumensrückgang musste mit 1,83 Milliarden Euro die Erste-Sparinvest hinnehmen. Das ­liege laut dem Unternehmen an einem Fondsmantel, den die ­Erste-Sparinvest im ersten Semester abgegeben hatte. Die Erste-Sparinvest bleibt aber mit Assets von 7,89 Milliarden Euro der größte Dachfondsanbieter Österreichs. Vergleichsweise moderat fiel das Minus bei der Raiffeisen KAG aus: Das Dachfondsvolumen sank um 82 Millionen Euro auf 5,56 Milliarden Euro.

Die mit Pioneer Investments Austria fusionierte Amundi Austria darf sich hingegen über ein Plus von knapp 230 Millionen Euro freuen und rückt damit dank Assets von 7,31 Milliarden Euro gefährlich nahe an Konkurrenten Erste-Sparinvest heran.

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Der komplette Bericht "Unterbrochener Höhenflug" erscheint in der aktuellen Heftausgabe 3/2018 von FONDS professionell, die den Abonnenten in diesen Tagen zugestellt wird. Angemeldete Mitglieder des FONDS professionell KLUBs können den Artikel auch im E-Magazin lesen.


Hinweis zur Studie 
Das von uns analysierte Dachfondsvolumen übersteigt mit 38,79 Milliarden Euro das von der VÖIG angegebene Volumen (30,51 Mrd. Euro), weil auch Einzeltitelfonds und PIFs, die in Fremdfonds investieren, berücksichtigt und Dachfonds bereits ab einem Subfondsanteil von 50 Prozent erfasst werden. Die nächste Studie erscheint Ende März in der FONDS professionell-Heftausgabe 1/2019.