22.02. | 2012

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Batterymarch: Schwellenländer erobern auch 2012 die Poleposition

1329908436.jpgRay Prasad, Director und Senior Portfolio Manager bei Legg Mason-Tocht Batterymarch, ist in seinem aktuellen Kommentar davon überzeugt, dass der Staffelstab im Wettlauf um die wirtschaftliche Führung auch 2012 in der Hand der Emerging Markets bleibt – die strukturellen Daten sprechen im Vergleich zu den Industrienationen für die langfristig überdurchschnittlichen Ergebnisse der Schwellenländer. "Die jüngsten Marktschwächen beruhten auf zyklischen Faktoren, den Beta-Merkmalen der Schwellenländer und geopolitischen Faktoren. Das Gewinnwachstum jedoch blieb solide und in den meisten Märkten werden die Gewinnprognosen angehoben", erläutert Prasad.

Schwellenländeraktien mit langfristig besseren Wachstumsperspektiven
Nach Ansicht des Batterymarch-Managers sind Schwellenländeraktien im Gegensatz zu Aktien der Industrienationen attraktiv bewertet und bieten bessere langfristige Wachstumsperspektiven. Die weltweit generell schwache Konjunktur würden derzeit die kurzfristige Entwicklung dieser Titel beeinträchtigen, denn einflussreichere Märkte – einschließlich Brasilien und China – stellen ihre restriktive Geld- und Fiskalpolitik ein. Grund dafür seien die seit der zweiten Jahreshälfte 2011 gesunkenen Inflationserwartungen. Brasilien und die Türkei haben die Zinsen gesenkt und China meldete kürzlich, dass die Inflation für Dezember im Vorjahresvergleich um 4,1 Prozent gesunken ist. Zudem profitieren die meisten Schwellenländer aus demografischer Sicht von einem florierenden Mittelstand und auch der private Konsum steigt weiter an.

"Viele Schwellenländer bieten nach wie vor solide öffentliche Kreditfundamentaldaten, attraktive Währungen und hohe Devisenreserven und damit gute Voraussetzungen für Unternehmensgewinne. Wir konzentrieren uns wie bisher auf fundamental gesunde Unternehmen, die auch bei weltweit schwachem Wachstum Erfolg haben sollten und die vermutlich nicht ausbleibenden Marktschwankungen auf lange Sicht überstehen können", erklärt Prasad abschließend. (mb)

Quelle:FONDS professionell

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