Bankenverband IIF warnt: Regulierung von Ratingagenturen nicht übertreiben
Der Internationale Bankenverband IIF warnt vor den Folgen der geplanten Regulierung von Ratingagenturen seitens der Europäischen Union, wie "Die Welt" berichtet. Grund hierfür ist, dass eine Umsetzung der Pläne "höhere Kosten und einen geringeren Marktzugang für europäische Staaten und Unternehmen" zur Konsequenz hätte, wie "Die Welt" aus einer internen Stellungnahme der Organisation für ihre Mitglieder zitiert. Zwar würde der IIF das erklärte Ziel der EU-Kommissare die Abhängigkeit der Investoren von den Ratings der Agenturen zu vermindern tendenziell begrüßen, dennoch seien "unabhängige, glaubwürdige Ratingagenturen grundlegend wichtig" für das Funktionieren der Anleihemärkte, wie es weiter in dem Bericht heißt.
Der Verband moniert die wichtige Rolle, die EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier der Aufsichtsbehörde ESMA zukommen lassen will – dass diese zukünftig Ratingkriterien genehmigen soll. So sei die Annahme falsch, dass es nur ein 'korrektes' Rating gebe und die ESMA dies festlegen, könne. Zudem würde dies auch fundamental den Prinzipien des freien Marktes widersprechen, wie die Welt weiter aus dem Schriftstück zitiert. (ir)
Quelle:FONDS professionellMarktanalyse
- 24.05. | 2012
- Edmond de Rothschild: Anlagechancen durch Entwicklungsunterschiede in Osteuropa
- Silicon Valley: Trend zu mehr Dividende hält an
- 23.05. | 2012
- El-Erian fordert schnelle Strategie für "Griechenland-Exit"
- LBBW: Aufwärtstrend bei Gold nachhaltig gebrochen
- Axa IM: "Austritt Griechenlands könnte 300 Milliarden Euro kosten"
- Studie: Wertpapiere bleiben für Österreicher unattraktiv
- Delcredere: Spaniens Kampf gegen Windmühlen
- Jones Lang LaSalle: Deutscher Immo-Markt lockt ausländische Investoren
- Henderson: Politische Entwicklungen verunsichern Investoren
- Schweizer Fondsmarkt entwickelt sich stabil
- Janus: Die spannendsten Branchen
- Man: Hedgefonds schlagen sich vergleichsweise gut
- HSBC: Weiteres Aufwärtspotenzial für asiatische Aktien
- firstfive: Vermögensverwalter ziehen sich aus Europa zurück
- 22.05. | 2012
- Fünf-Punkte-Plan: Ökonom Hüfner fordert neue Euro-Agenda
- Pioneer: Euro-Austritt Griechenlands unwahrscheinlich
- Bankenstudie: "Filialen? Nein danke, nicht nötig ..."
- Fitch senkt Länderrating von Japan
- Sarasin: Deutsches Geschäftsklima zeigt sich robust
- Studie: Infrastruktur-Investments weiter auf dem Vormarsch


Kommentar verfassen