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18.01. | 2016

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DZ Bank: Gewinnrezession bei US-Firmen geht weiter

© DZ Bank

Christian Kahler, DZ Bank: "Weil zwischenzeitlich der Ölpreis weiter kollabiert ist, gehen wir davon aus, dass auch im ersten Quartal ein weiterer Gewinnrückgang droht."

In den USA hat die Berichtssaison begonnen – und so düster sah es für die Unternehmen zuletzt im Jahr 2009 aus, so die DZ Bank. Amerikas Industriekonzerne verzeichnen seit mehreren Quartalen Gewinnrückgänge.

Die Berichtssaison in den USA hat gerade erst begonnen. Doch für die DZ-Bank-Beobachter steht jetzt schon fest, dass "Corporate America" in der schlimmsten Gewinnrezession seit dem Jahr 2009 steckt. "Für die Unternehmen des S&P 500 wird mit einem Gewinnrückgang von fünf Prozent gerechnet, die Umsätze dürften um drei Prozent gefallen sein", sagt Christian Kahler, Chefanlagestratege des DZ Bank Research. Bereits im zweiten und dritten Quartal 2015 waren die Gewinne der Unternehmen gefallen. Einen Rückgang der Unternehmensgewinne über drei Quartale hinweg gab es am US-Aktienmarkt zuletzt während der Rezession in den Quartalen eins bis drei im Jahr 2009.

Belastet wurden laut Kahler insbesondere exportstarke Branchen, die seit mehreren Quartalen unter dem starken US-Dollar leiden, der zu Wachstumseinbußen im Auslandsgeschäft führte. Maßgeblich sei der erneute Gewinnrückgang jedoch auf den Einbruch des Rohölpreises zurückzuführen.

Keine Wende in Sicht
Eine positive Wende für die US-Unternehmen sei nicht in Sicht, so Kahler. Für das Auftaktquartal 2016 wird eine Stagnation der Gewinne auf Gesamtmarktebene erwartet. "Weil zwischenzeitlich der Ölpreis weiter kollabiert ist, gehen wir jedoch davon aus, dass auch im ersten Quartal ein weiterer Gewinnrückgang droht." (fp)

 

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