Das 2015 gegründete Wiener Start-up Baningo ist nun nach Eigenangaben mit dem letzten österreichischen Bankensektor, der bisher auf baningo.com fehlte, verbandelt. Die Sparkasse Neunkirchen sei als erste Sparkasse vertreten, sagte Maximilian Nedjelik, Co-Gründer und Geschäftsführer von Baningo zu FONDS professionell ONLINE.

"Der Sparkassensektor war abwartend. Es gibt aber mittlerweile Gespräche mit weiteren Instituten", sagt Maximilian Nedjelik, Co-Gründer und Geschäftsführer von Baningo.

Die Zurückhaltung der Sparkassen wird wohl auch damit zusammenhängen, dass der Sektor seit der Einführung des Onlinebankings unter dem Namen George digital relativ gut aufgestellt ist. Verglichen mit anderen Sektoren ist man auf externe Services weniger angewiesen.

Das IT-Unternehmen bringt Kunden mit dem nächst gelegenen Bankberater nach persönlichen Auswahlkriterien (Qualifikation, Sprache, etc.) über einen Messenger zusammen. Hotlines und Onlineformulare sollen wegfallen. Die Kunden können so theoretisch mehrere Meinungen zu einem Thema einholen.

Interesse aus Deutschland
Aus Deutschland sehe man derzeit großes Interesse von Genossenschaftsbanken, sagt Nedjelik. Baningo wurde dort von Häusern zu Vorträgen eingeladen, erfährt man.

Konkreter ist allerdings derzeit der Start der White Labelling-Strategie. Die technischen Arbeiten dazu seien soeben abgeschlossen worden: Man bietet den Banken damit ab jetzt IT und Infrastruktur an, die Institute verwenden dann das Tool auf ihrer Homepage unter eigenem Namen, so Nedjelik.

Mit der Bawag PSK hat baningo.com kürzlich eine österreichweite Zusammenarbeit geschlossen. Von allen anderen Sektoren sind nach Eigenangaben Berater auf baningo.com vertreten. (eml)