Unabhängige Vermögensverwalter blicken optimistisch in die Zukunft. Bis Ende des Jahres wird der deutsche Leitindex Dax ihrer Einschätzung nach um sechs Prozent steigen, der europäische Euro Stoxx sogar um 13 Prozent. Das geht aus einer Umfrage von Universal-Investment hervor. Auch für Rohstoffe und Edelmetalle rechnen sich Vermögensprofis gute Renditechancen aus. Der Goldpreis könnte ihrer Meinung nach in den kommenden Monaten um bis zu 16 Prozent zulegen.

Passend zum Optimismus der Anlageexperten machen Aktien aus Industriestaaten und Schwellenländern im Vermögensverwalter-Musterdepot zusammengenommen rund 50 Prozent aus. Das sind drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Anleihen sind mit 27 Prozent deutlich niedriger gewichtet. Gold und Edelmetalle sind im Musterdepot mit sieben Prozent vertreten, Immobilien mit zwölf Prozent. Als Beimischung für mehr Renditepotenzial kommen alternative Investments zum Einsatz.

Vorsicht bei US-Aktien
Bei der Länderallokation empfehlen die befragten Vermögensverwalter größere Änderungen. Deutschland liegt mit 27 Prozent erstmals vorn, gefolgt vom restlichen Europa mit 25 Prozent. Der Anteil von US-Titeln sollte um sieben Prozentpunkte auf nun 20 Prozent gesenkt werden, empfehlen die Profis. Aktien aus China und Japan dürfen dagegen ruhig höher gewichtet werden. Europäische Titel sollten allerdings weiterhin den Schwerpunkt des Portfolios bilden. (fp)