Vermögensverwalter zeigen sich rund um den Globus optimistisch. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung Pricewaterhouse Coopers (PWC) unter Topmanagern hervor, über die die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) berichtet. Knapp 90 Prozent der Befragten rechnen im laufenden Jahr mit steigenden Umsätzen, mehr als die Hälfte will deshalb sogar neue Mitarbeiter einstellen. Nur 39 Prozent planen Kostensenkungen.

Der Optimismus ist vor allem den guten Konjunkturaussichten zu verdanken. Jeder zweite Topmanager rechnet mit steigenden Wachstumsraten. Die Befragten gehen davon aus, dass auch die Asset-Management-Branche davon profitiert und weiter wächst. Die PWC-Experten schätzen, dass sich das weltweit verwaltete Vermögen bis zum Jahr 2025 gegenüber 2016 auf rund 145 Billionen US-Dollar (knapp 118 Billionen Euro) fast verdoppeln wird.

Nicht alle werden profitieren
Die Umfrageteilnehmer sehen vor allem die USA als wichtigen Auslandsmarkt, mit 48 Prozent der Nennungen. Dahinter kommen China (40 Prozent) und Deutschland (25 Prozent). Großbritannien bleibt trotz des Brexits ein wichtiger Markt für Finanzprofis (22 Prozent). Vom Wachstum werden allerdings vor allem Vermögensverwalter profitieren, die sich klar von der Masse abheben, sagt PWC-Experte Markus Hammer. Ebenso wichtig sei es, den technologischen Wandel nicht zu verschlafen. (fp)