Die Finanzbranche stellt wieder ein: Nach dem anhaltenden Jobabbau in den zurückliegenden Quartalen melden die Finanzinstitute erstmalig wieder einen Mitarbeiterzuwachs, konstatiert das Center for Financial Studies (CFS). Das Frankfurter Analysehaus ermittelt vierteljährlich den CFS, der das Geschäftsklima der deutschen Finanzbranche abbildet. 

Der Index ist im ersten Quartal des laufenden Jahres um 3,4 Punkte gefallen, befindet sich mit 116,7 Punkten aber immer noch auf einem guten Stand. "Der Rückgang lässt sich auf eine schwächere Entwicklung der Umsätze bzw. des Geschäftsvolumens sowie auf eine verminderte Ertragskraft, eher bei den Dienstleistern als bei den Finanzinstituten, zurückführen", erklärt das CFS dazu. Der Sub-Index "Mitarbeiter" ist dagegen um vier Punkte auf 1026 Zähler gestiegen. 

Positive Entwicklung auch bei Dienstleistern
Auch die Entwicklung bei den Dienstleistern ist positiv, es werden verstärkt Mitarbeiter eingestellt. Der Sub-Index steigt um 6,2 Punkte auf 123,0 Punkte. Für das laufende Quartal wird laut CFS jedoch mit einem leicht abgeschwächten Mitarbeiterzuwachs gerechnet. Grundsätzlich strotzt die Finanzbranche derzeit vor Kraft – das zeigte der CFS-Index bereits Ende Januar, als der CFS-Index seinen höchsten Stand seit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007 erreichte. (fp)