Der Deutsche Hypo Real Estate Economy Index (Reecox) bildet von jetzt an regelmäßig die Immobilienkonjunktur-Entwicklung von Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Polen, Spanien und den Niederlanden ab. Die Deutsche Hypo und das Research-Haus Bulwiengesa haben den Index gemeinschaftlich konstruiert. Er basiert auf einer Befragung von mehr als 1.000 Marktteilnehmern. 

Der Index für die Immobilienkonjunktur wird quartalsweise veröffentlicht. Es sei Zeit für etwas Neues und für eine gemeinsame Sicht auf Europa, sagte Sabine Barthauer, Mitglied des Vorstands der Deutschen Hypo, bei der Präsentation des Index. Investoren legten ihr Kapital immer stärker international an und benötigten daher Vergleichswerte. Nicht zuletzt seien die europäischen Immobilienmärkte nicht nur für internationale, sondern auch für deutsche Investoren von besonderer Bedeutung. Trendaussagen zu erkennen und Transparenz für frühzeitige Steuerungsmöglichkeiten herzustellen seien besonders wichtig und wertvoll.

Nachlassende europäische Immobilienkonjunktur für 2018
Der Reecox für das erste Quartal 2018 aallerdings zeigt, dass sich die europäische Immobilienkonjunktur im Vergleich zum Vorquartal (Euro-Score: 249,8) leicht abgeschwächt hat. Zu Beginn dieses Jahres haben die Immobilienkonjunktur-Werte aller sechs Länder nachgegeben, am stärksten Großbritannien mit -4,2 Prozent. Sollte sich die Entwicklung auch im zweiten Quartal des Jahres fortsetzen, könnte das auf einen echten Wendepunkt im Zyklus hindeuten. (fp)