Den Börsen steht eine richtungsweisende Woche bevor, erklärt der Vermögensverwalter Merck Finck. Diese Woche stehen gleich vier Ereignisse an, die das Börsengeschehen beeinflussen könnten: Erstens stehen mit den Treffen von US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie der Staatschefs von Nord- und Südkorea wichtige politische Termine auf der Agenda. Zweitens tagen am Donnerstag die Europäische Zentralbank (EZB) und am Freitag die Bank of Japan. Drittens steuert die US-Quartalszahlensaison ihrem Höhepunkt zu, während sie in Deutschland am Dienstag mit den Quartalszahlen von SAP beginnt. Und viertens kommt ein ganzes Bündel wichtiger Konjunkturbarometer inklusive wichtiger Stimmungsdaten.

Gerade letztere sind auf Unternehmensseite – wie die Einkaufsmanagerumfragen und das Ifo-Geschäftsklima – wichtige Indikatoren dafür, ob der gute Konjunkturtrend anhält, sagt Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck: „Nächste Woche wird klarer werden, inwieweit sich die Stimmung gerade exportorientierter Unternehmen nachhaltig eingetrübt hat“, sagt er. Trotz der bisher guten US-Quartalszahlensaison bleibe Merck Finck aktuell bei einer neutralen Aktiengewichtung. (fp)