Die Multi-Asset-Palette von Jupiter Asset Management ist kürzlich mit dem Jupiter Flexible Income auf acht Fonds gewachsen (FONDS professionell ONLINE berichtete). Die gesamte Sparte ist bei Jupiter mit 10,7 Milliarden Euro an verwaltetem Vermögen zwar deutlich kleiner als der Aktiensektor mit 28,4 Milliarden Euro, aber nicht mehr allzu weit von der traditionellen Anlageklasse Anleihen (13,3 Milliarden Euro) entfernt.

Gemischte Portfolios hatten in den vergangenen Jahren bei Anlegern, die nicht das volle Aktienmarktrisiko nehmen wollten, große Beliebtheit erlangt. Allerdings wird häufig auch kritisiert, dass diese Anlageklasse bei relativ hohen Gebühren eine mäßige Performance aufweist.

"Multi-Asset aus Kundensicht gerechtfertigt"
Jupiter-Vorstandschef Maarten Slendebroek meint allerdings, diese Kritik werde nicht dem Kern der Kundenbedürfnisse gerecht: "Eine höhere Performance klingt in dem Moment, in dem man sie sieht, immer gut. Aber mit welchem Risiko wurde sie erwirtschaftet? Die Anleger haben wenig Appetit auf Volatilität, die meisten wollen das Risiko einfach nicht nehmen", so Slendebroek kürzlich bei einer Veranstaltung in Wien im Gespräch mit FONDS professionell ONLINE. Insofern habe Multi-Asset eine Zukunft und sei aus Kundensicht gerechtfertigt, so der Chef des Investmentmanagers, der rund 54,5 Milliarden Euro verwaltet. (eml)