"Einige Berichterstatter haben die jüngste Verkaufswelle und die erhöhte Volatilität auf
das Risiko einer zurückkehrenden Inflation zurückgeführt", schreibt J.P. Morgan Asset Management in der aktuellen Ausgabe seines "The Weekly Brief". Viele Marktbeobachter meinen, dass die Fed ihre Geldpolitik schneller straffen würde als derzeit am Markt eingepreist sei, um die Inflation unter Kontrolle zu bekommen und höhere Zinsen in Folge zu niedrigeren Aktienkursen führen.

Die aktuelle Grafik von J.P. Morgan AM zeigt jedoch, dass die Kerninflation in den größten Volkswirtschaften der Welt immer noch niedrig ist:

Entwarnung betreffend Inflation
Zu diesem Zeitpunkt gäbe es laut J.P. Morgan AM nicht genug überzeugende Hinweise darauf, dass die Inflation wieder anziehe. "Während wir davon ausgehen, dass die Zentralbanken ihre Geldpolitik straffen werden, wird dies jedoch schrittweise erfolgen, weshalb die Geldpolitik der Zentralbank im kommenden Jahr Risikoaktiva stützen könnte", schreibt J.P. Morgan AM abschließend. (aa)