Die Vermögenspreisinflation ist zum Ende des zweiten Quartals im Jahresvergleich um 6,8 Prozent gestiegen. Das geht aus dem Vermögenspreisindex der Kölner Investmentboutique Flossbach von Storch hervor, der die Preisentwicklung des Vermögens deutscher Haushalte erfasst. Getragen wurde der Preisanstieg demnach von Sachwerten und Immobilien. Finanzwerte haben zuletzt nachgegeben.

Die Preise für Betriebsvermögen sind im zweiten Quartal besonders stark gestiegen. Im Jahresvergleich haben sie sich um 9,1 Prozent verteuert. Die Preise von Sammel- und Spekulationsgütern sind dagegen mit minus drei Prozent besonders stark gesunken. Von der hohen versteckten Inflation profitieren vor allem Haushalte mit viel Immobilien- oder Betriebsbesitz. Das sind in erster Linie wohlhabende oder ältere Haushalte.