09.01. | 2012

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BNP Paribas Real Estate: Deutsche Immobilien trotz Turbulenzen hoch im Kurs

Der Investment Market Report 2012, den BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) Mitte Februar veröffentlichen wird, zeigt, dass sich das Transaktionsvolumen in gewerbliche Immobilien 2011 auf knapp 23,5 Milliarden Euro belief. Mit rund 6,18 Milliarden Euro lag das vierte Quartal an erster Stelle. Das Vorjahresergebnis von knapp 19,6 Milliarden Euro wurde um rund 20 Prozent übertroffen.

Immobilien als Assetklasse momentan kaum zu ersetzen
1326105420.jpg"Damit wurde im vergangenen Jahr ein vergleichbares Ergebnis erzielt wie 2005 – nur in den beiden Boomjahren 2006 und 2007 wurde deutlich mehr umgesetzt. Deutsche Immobilien bleiben trotz der Turbulenzen auf den Finanzmärkten bei Investoren weiterhin hoch im Kurs, vor allem Core-Immobilien sind beliebt", erläutert Piotr Bienkowski, Vorsitzender der Geschäftsführung von BNP Paribas Real Estate Deutschland. 34 Prozent des Gesamtumsatzes entfallen auf ausländische Investoren, für die Deutschland ein sicherer Hafen bleibt. Auch für die meisten deutschen Anleger sind Immobilien als Assetklasse momentan kaum zu ersetzen. Rund 84 Prozent (19,8 Milliarden Euro) des Transaktionsvolumens entfallen auf Einzeldeals, 3,67 Milliarden Euro wurden in Portfolios investiert – auch dies ist ein Indiz für die starke Orientierung auf gut kalkulierbare Objekte. An der Spitze stehen noch immer Einzelhandelsimmobilien mit 46 Prozent.

Rahmenbedingungen für deutsche Investmentmärkte günstig
"Zwar scheint unbestritten, dass sich das Wirtschaftswachstum 2012 auch in Deutschland verlangsamt, auf eine Rezession deutet aber nichts hin. Da dies in anderen europäischen Ländern vermutlich anders sein wird, dürfte sich die starke Position Deutschlands relativ sogar verbessern. Gleichzeitig werden alternative Assetklassen vor dem Hintergrund weiterhin schwieriger Finanzmärkte mit Unsicherheiten behaftet bleiben. Die Rahmenbedingungen für die deutschen Investmentmärkte sind somit auch für 2012 günstig. Es spricht alles dafür, dass erneut ein hohes Transaktionsvolumen von mindestens 20 Milliarden Euro realisiert werden kann", so Bienkowski abschließend. (mb)

Quelle:FONDS professionell

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