Der Aktienfonds Warburg Fonds Small & Midcaps Deutschland bekommt ein neues Management. Der bisherige Fondsmanager Christoph Gebert verlässt Warburg Invest "im besten Einvernehmen". Darüber informiert die Gesellschaft per Aussendung.

Der Fonds habe in den vergangenen Jahren ein beispielloses Wachstum hingelegt und konnte erhebliche Mittel einwerben. Seit diesem Jahr hatte Gebert jedoch weniger Fortune, und der Nebenwertefonds musste einen Teil der seit Jahren generierten Outperformance gegenüber seiner Peergroup wieder abgeben: Bislang liegt der Fonds mit einer Performance von minus 17,30 Prozent laut Bloomberg-Ranking nur im 6. Perzentil (Stand: 16. Oktober 2018).

Nun übernimmt Nils-Peter Gehrmann (Bild rechts) federführend. Der neue Fondsmanager hat die Small & Midcaps-Fondsfamilie bereits zusammen mit Michel Klimkeit eng begleitet und verantwortet auch den Warburg Fonds Small & Midcaps Europa. "Wir stärken damit den Teamansatz im Bereich der Aktienfonds“, erläutert Matthias Mansel, Geschäftsführer von Warburg Invest. "Nach jahrelangem Aufwärtstrend der Konjunktur und an den Aktienmärkten nehmen die Herausforderung auf allen Ebenen zu. Daher ist unser Schritt konsequent, das Management der Nebenwertefonds auf eine breitere Basis zu stellen.“

Darüber hinaus werden die über Jahre bewährten Managementansätze durch weitere Analysemethoden verfeinert. Mansel betont: "Wir werden künftig unsere aktiven Ansätze stärker durch moderne quantitative Analysemethoden zur Ideengenerierung ergänzen.“ Neben dem erfahrenen Management-Team im Bereich Aktien, das seit Jahren von Zoltan Koch geleitet wird, stützt sich das Portfoliomanagement weiterhin auch auf die Arbeit von Warburg Research.“ (aa)