George Soros spekuliert mit mehr als einer halben Milliarde US-Dollar auf diverse Branchen und Sektoren: Aktuelle Dokumente offenbaren, dass Soros mit massiven Positionen auf den Kurssturz von Anlagen wettet, die als Profiteure von Donald Trumps Politik gelten.

Dazu gehören kleine börsennotierte US-Firmen, etwa aus dem Ölförderbereich. Soros setzte allein 330 Millionen Dollar auf Kursrücksetzer beim Aktienindex Russell 2000, in dem sich vorwiegend Small und Mid-Caps tummeln. Nach vorherrschender Mehrheitsmeinung von Wall-Street-Analysten dürften US-Mittelständler besonders stark von den angekündigten Trump'schen Steuersenkungen profitieren. Weitere 14 Millionen US-Dollar setzt der Starinvestor ein, um gegen Ölförderfirmen zu spekulieren. Seine Wetten auf Gold hat Soros dagegen reduziert und seine Investments in Technologiefirmen ausgeweitet.

Soros vs Trump
Aus seiner Abneigung gegen das amtierende Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten hat Soros noch nie einen Hehl gemacht, nannte den US-Präsidentschaftsanwärter während des Wahlkampfs einen "Hochstapler und Möchtegern-Diktator".

Nach Trumps Wahlsieg sagte Soros dem neuen Staatsoberhaupt im Verbund mit anderen Geldgebern der Demokraten den Kampf an. Allerdings hat der Börsenguru sich mit Wetten gegen Trump schon einmal verzockt: Nach dem Wahlsieg Trumps setzte er auf fallende Kurse von US-Aktien. Die Börsen legten allerdings einen "Trump-Jump" hin und stiegen massiv – das bescherte Soros Verluste von fast einer Milliarde US-Dollar. (fp/ps)