Jamie Dimon wird für weitere fünf Jahre den Chefposten bei JP Morgan Chase besetzen, wie die größte US-Bank mitteilte. Zwischenzeitlich war die berufliche Zukunft des 61-Jährigen wegen einer Krebserkrankung fraglich. Dimon bleibt somit zumindest bis 2023 einer der mächtigsten Männer der Wall Street – und einer der am längsten amtierenden CEOs einer US-Bank.

Zugleich wurden mit Daniel Pinto und Gordon Smith zwei Spartenchefs befördert, die sich künftig den Posten des für das Tagesgeschäft zuständigen Ressortchefs teilen. Diese Position war formal unbesetzt, nachdem Matthew Zames, der als Kronprinz Dimons galt, im vergangenen Jahr überraschend das Unternehmen verlassen hatte. Pinto leitet bisher das Firmenkundengeschäft und das Investmentbanking und Smith ist für die Privatkundensparte mit Verbraucherkrediten, Hypotheken und Kreditkarten verantwortlich. (mb)