Knalleffekt in Linz: Die zur Soravia-Gruppe gehörende IFA AG trennt sich zum Jahresende von Vertriebs- und Marketingleiter Christian Kirchmayer. In einer internern Mitteilung an die Mitarbeiter heißt es, dass der Verkaufsboss von sich aus das Unternehmen verlässt. "Der Vorstand anerkennt und respektiert diese Entscheidung und möchte sich an dieser Stelle für den Einsatz und das Engagement von Christian Kirchmayer bedanken", teilt der IFA-Vorstand mit.

Kirchmayer war für FONDS professionell ONLINE für Nachfragen nicht erreichbar. In gut unterrichteten Kreisen heißt es allerdings, dass es in den vergangenen Monaten in dem Unternehmen und vor allem im Vertrieb rumort hat. Die beiden jüngsten Bauherrenmodelle – das Palais Faber in Salzburg und ein Neubauprojekt in Wien – verkaufen sich schlechter als erwartet. In Folge der Absatzschwäche und Divergenzen im Vertriebsteam gehen die IFA und Kirchmayer getrennte Wege, so die Infos aus dem "Buschfunk".

Kirchmayer ist seit August 2015 bei der IFA tätig. Er soll nun seine "Agenden mit aller Kraft bis Jahresende" weiterführen. (ae)