Ronald Slattery hat zum 1. Oktober wieder den Fidelity Japan Advantage Fund übernommen, den er bereits von Februar 2007 bis September 2012 gemanagt hatte. Der Asset Manager bezeichnet Slattery als "einen der erfolgreichsten Fidelity-Fondsmanager der vergangenen Jahre".

Der Japan Advantage Fund habe während Slatterys Zeit an der Spitze eine jährliche Outperformance von 6,7 Prozentpunkten gegenüber dem japanischen Topix-Index erzielt und damit alle seine Wettbewerber in der entsprechenden Morningstar-Vergleichsgruppe geschlagen. Der Japan-Experte konzentriere sich bei seiner Titelselektion auf Aktien, die im Verhältnis zu ihrer Bilanzqualität, ihrem Cashflow und Gewinnwachstumspotenzial unterbewertet seien, so Fidelity.

Slattery soll den Fonds wieder auf Kurs bringen
Im September 2012 hatte sich Slattery aus persönlichen Gründen aus dem aktiven Fondsmanagement zurückgezogen, um in seinem Heimatland USA mehr Zeit für seine Familie zu haben. "Während dieser Phase besuchte er das Tokioter Büro quartalsweise und hatte eine Beraterrolle inne", teilte eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage von FONDS professionell ONLINE mit.

In der Zwischenzeit hatte Jun Tano den Fidelity Japan Advantage Fund verantwortet. Er bleibe im Haus, konzentriere sich nun aber auf seine anderen asiatischen Portfolios, so die Sprecherin. Tano hatte mit dem Fonds kein so glückliches Händchen wie Slattery: In den Kalenderjahren 2013 bis 2016 blieb der Japan Advantage Fund deutlich hinter seinem Vergleichsindex und den Wettbewerbern zurück. Das soll sich unter Slattery wieder ändern. (bm)