Tanguy van de Werve wird ab 1. Januar 2019 den europäischen Fondsverband Efama führen. Er folgt auf Peter De Proft, der den Brüsseler Verband in den vergangenen elf Jahren als Generaldirektor geleitet hatte. De Proft bleibt "Honorary Director General" und wird seinem Nachfolger bis Ende Juni 2019 beratend zur Seite stehen.

Van de Werve wird nicht nur das Büro leiten und die Strategie des Fondsverbandes verantworten, er wird die Branche auch in Gesprächen mit Politikern und Regulierungsbehörden auf internationaler Ebene vertreten.

Jahrelange Erfahrung in Brüssel
Die nötige Erfahrung für diese Aufgabe bringt er mit: Zuletzt leitete er drei Jahre lang das Brüsseler Büro der Bankenvereinigung "Association for Financial Markets in Europe" (AFME). Davor war er fast zehn Jahre Generaldirektor von Eurofinas und Leaseurope. Diese Verbände vertreten die Interessen der europäischen Konsumentenkredit- und Leasing-Branche. Van de Werve war zudem Mitglied des "European Banking Industry Committee" (EBIC) und der "European Banking Federation".

Van de Werve habe in den vergangenen Jahren "im Zentrum der Entwicklung der europäischen Finanzdienstleistungsindustrie" gestanden, sagte Efama-Präsident William Nott. Er habe für die von ihm vertretenen Branchen "konkrete und messbare Ergebnisse" in Verhandlungen mit EU-Politikern erzielt und sei der richtige Mann für die Efama-Spitze. (bm)