Andrea Orcel, Noch-Chef der Investmentbanking-Sparte der Schweizer Großbank UBS, wird neuer Vorstandsvorsitzender bei der Banco Santander. Laut einem Bericht des "Handeslblatts" begründet das spanische Geldhaus den Wechsel mit einer internen Neuordnung: Der Spanien-Chef und Vizepräsident der Bank hat das Institut verlassen – und Verwaltungsratschefin Ana Botín hat den bisherigen Spitzenmann José Antonio Álvarez zu ihrem Nachfolger bestimmt.

Orcel habe seit zwei Jahrzehnten eine enge Beziehung zu Santander und hat immer wieder mit den Spaniern zusammengearbeitet, heißt es in dem Bericht. Bei Santander erhofft man sich von dem neuen Top-Manager, dass er das Firmenkundengeschäft und die Vermögensverwaltung stärkt. Beide Bereiche würden noch über Wachstumspotenzial verfügen. Vor fünf Jahren hatten die Spanier die Hälfte ihres Asset Managements an Finanzinvestoren verkauft, die Anteile aber Ende 2016 wieder zurückgekauft. (mb)