14.02. | 2012

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OeNB-Chef Nowotny: "Griechisches Sparpaket ist ein Meilenstein"

v.l.n.r.: Gerhard Falch, Peter Untersperger, Helmut Gerlich, Ewald Nowotny, Heinrich Spängler und Johann Penzenstadler.

v.l.n.r.: Gerhard Falch, Peter Untersperger, Helmut Gerlich, Ewald Nowotny, Heinrich Spängler und Johann Penzenstadler.

Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny meinte im Rahmen der Jahresauftaktveranstaltung 2012 des Bankhaus Spängler in Linz: "Die Billigung des Sparpakets durch das griechische Parlament ist ein Meilenstein in der Beruhigung der aktuellen Euro-Krise. Nowotny betonte, dass die Abwehr einer langen Phase der wirtschaftlichen Stagnation nun die Hauptaufgabe für die nächste Zukunft sei. Der Ökonom warnte eindringlich vor der Gefahr einer ähnlichen Situation wie in Japan der letzten Jahrzehnte. Ein von vielen Experten befürchtetes Aufkeimen einer Inflation sieht Nowotny jedoch nicht: "Dieses Thema haben wir seitens der Europäischen Zentralbank im Griff."

"Die Krise beginnt im Kopf – und endet auch dort"
Für einen weiteren Gastredner, Lenzing AG Vorstandsvorsitzender Peter Untersberger, ist "Liquidität das Gebot der Stunde. Die Krise beginnt vor allem im Kopf – und sie endet auch dort. Deshalb ist es für Unternehmer gerade jetzt besonders wichtig, ihren Mitarbeitern einen positiven Spirit zu vermitteln."

Auch Gerhard Falch, Vorstandsvorsitzender der AMAG, plädierte für eine gehörige Portion Optimismus und nahm auch die höchsten Politiker der EU mit in die Pflicht: "Es ist wichtig, dass beispielsweise Madame Lagarde, die Vorsitzende des Internationalen Währungsfonds IWF, aufpasst, mit ihren Aussagen die Rezession der Realwirtschaft nicht geradezu herbei zu reden." Wie auch Untersberger wies Falch auf volle Auftragsbücher hin. Das Motto müsse also lauten: "Kopf hoch und weiterkämpfen."

Dieser Meinung schlossen sich auch Helmut Gerlich, Vorstandssprecher im Bankhaus Spängler, und Johann Penzenstadler, Leiter der Region Oberösterreich, an. Gerlich zeigte sich erfreut und stolz, dass sein Haus gesund durch die letzten Finanzkrisen gekommen sei: "Die Familienaktionäre sind langfristig ausgerichtet und lassen genügend Kapital zur Weiterentwicklung im Unternehmen. Spängler setzt als führende Beratungsbank auf die Kernbereiche Privatvermögen und Familienunternehmen." (mb)

Quelle:FONDS professionell

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