24.05. | 2012

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Wiener Privatbank: Ergebniseinbußen im ersten Quartal

Die börsenotierte Wiener Privatbank verzeichnete im ersten Quartal 2012 einen Gewinn (ohne Fremdanteile) in Höhe von 0,28 Millionen Euro.  Im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres waren es noch 0,32 Millionen Euro. Der Ergebnisrückgang wird mit dem niedrigeren Sonstigen betrieblichen Erfolg, der von 1,75 Millionen Euro auf 1,1 Millionen Euro fiel begründet, wie die Bank in einer Aussendung am Mittwoch bekanntgab.

Positiv wirkten sich ein höherer Provisionsüberschuss, das verbesserte Handelsergebnis und der substanziell erhöhte Erfolg aus Bauleistungen und Immobilienhandel aus. Da die positive operative Entwicklung den rückläufigen Sonstigen betrieblichen Erfolg nicht vollständig wettmachen konnte, sank auch das Betriebsergebnis von 0,54 Millionen Euro auf 0,27 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie blieb mit 0,07 Euro unverändert.

AUSBLICK
Im derzeit schwierigen Marktumfeld sieht die Wiener Privatbank weiterhin eine starke Nachfrage bei sicherheitsorientierten Investments wie Immobilien- und Goldinvestments sowie ausgewählten Anleihen. Auf der anderen Seite werden in der Vermögensverwaltung risikoreichere Assetklassen trotz attraktiver Einstiegsmöglichkeiten auf Grund der Verunsicherung vieler Anleger nach wie vor gemieden. Das Geschäftsführende Direktorium rechnet auf Basis der aktuellen Marktprognosen daher im weiteren Jahresverlauf mit einer moderaten Entwicklung in den Kerngeschäftsfeldern. (cs)

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