In Frankreich gilt eine Gesellschaft wie Ofi Asset Management mit einem verwalteten Fondsvolumen von 70 Milliarden Euro als einer der führenden Investmentanbieter, der sich insbesondere auf institutionelle Investoren konzentriert. In Deutschland, wo das Unternehmen von der BKB Bank als Vertriebspartner unterstützt wird, präsentierte sich die Fondsgesellschaft in diesem Jahr zum ersten Mal einem großen Beraterpublikum auf dem FONDS professionell KONGRESS in Mannheim. Im Interview erläutert Fabienne Crétin, Head of Risk Arbitrage Strategy bei den Franzosen, was sich hinter einem Thema wie "Risikoarbitrage als Diversifiaktionsstrategie" verbirgt, mit dem die Gesellschaft in Mannheim angetreten ist.

Als verantwortliche Fondsmanagerin eines Produkts wie dem "Ofi Risk Arb Absolu" setzt Crétin auf Investments in offiziell angekündigte M&A-Transaktionen. Im Gespräch erläutert die Französin, warum dieser Ansatz es ermöglicht, das Marktrisiko im Wesentlichen auszuschalten, selbst wenn entsprechende Übernahmedeals am Ende doch noch schief gehen sollten. Nicht ohne Stolz weist Crétin darauf hin, dass sie es mit ihrem Team geschafft hat, diese Ausfallrate, die im Schnitt sieben Prozent beträgt, auf die Hälfte zu reduzieren. Das wiederum führe dazu, dass der Fonds eine vergleichsweise niedrige Volatilität sowie ein nur geringes Downturnrisiko aufweise, was ein Performanceziel von "Eonia plus zwei Prozent" ermöglicht.

Warum der Fonds nicht nur für institutionelle Investoren, sondern auch für Retailkunden interessant sein kann, erläutert die Fondsmanagerin im anschließenden Video-Interview. (hh)