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Das war der FONDS professionell KONGRESS 2017

FONDS professionell KONGRESS 2017

Die 19. Ausgabe des FONDS professionell KONGRESSES in Wien hat einmal mehr bewiesen: Kein anderer Branchenevent bietet an zwei Tagen unter einem Dach die Möglichkeit, so viele hochrangige Führungspersönlichkeiten wichtiger Produktanbieter, prominente Fondsmanager und Finanzberater zu treffen. Ein Großteil der mehr als 2.200 heimischen Finanzberater, Vermögensverwalter, CFPs und Investmentspezialisten aus Banken und Sparkassen befand sich bereit vor 9 Uhr im Congress Center der Messe Wien. Die diesjährigen Besucher profitierten wie in den vergangenen Jahren nicht nur von den rund 100 hochkarätigen Vorträgen, sondern auch von unzähligen Informationen aus erster Hand, dem Austausch mit Kollegen, dem Knüpfen neuer Kontakte sowie Diskussionen mit den besten nationalen und internationalen Fondsmanagern und Experten über neue Ideen und Möglichkeiten.

Rededuell der Gegensätze

Marcel Fratzscher, Gerhard Führing und Sebastian Kurz
Marcel Fratzscher, Gerhard Führing und Sebastian Kurz

Eröffnet wurde der diesjährige Kongress mit einer hochspannenden Diskussion zwischen Außenminister Sebastian Kurz und dem deutschen Top-Ökonomen und DIW-Chef Marcel Fratzscher. Kurz kündigte eine Aufstockung und Aufrüstung der OSZE-Beobachter in der Ukraine an und wetterte gegen die Bürokratie in der EU. Fratzscher sieht die größte Gefahr im Abdriften der Südländer Europas. Und er sprang für die EU in die Bresche: 90 Prozent der Bürokratie sei noch immer hausgemacht.

Friedrich Merz: "Nur China engagiert sich für Freihandel"

Friedrich Merz
Friedrich Merz

In seiner aufrüttelnden Rede äußerte sich Blackrock-Aufsichtsratschef Friedrich Merz besorgt darüber, dass der einzige Spitzenpolitiker einer führenden Wirtschaftsnation, der sich beim Weltwirtschaftsforum in Davos für mehr Freihandel ausgesprochen habe, ausgerechnet Chinas Präsident Xi Jinping war. Europa habe sich hingegen mit seinem Widerstand gegen das transatlantische Handelsabkommen TTIP gegen mehr Freihandel gestellt, was sich noch als schwerer Fehler erweisen könnte. Dass die Ablehnung ausgerechnet in Deutschland, Österreich und Luxemburg am größten war, während sich etwa Frankreich und Italien nicht dagegengestellt haben, sei besonders bemerkenswert.

Armin Wolf hakt nach

ZIB-2-Anchorman Dr. Armin Wolf lud zum dritten Mal eine hochkarätige Runde zur Podiumsdiskussion
ZIB-2-Anchorman Dr. Armin Wolf lud zum dritten Mal eine hochkarätige Runde zur Podiumsdiskussion

ZIB-2-Anchorman Armin Wolf wollte es auf dem FONDS professionell KONGRESS wieder wissen: Werden die Börsen weiter den Trump-Sieg feiern, oder kommt es bald zur Katerstimmung? Und werden die Zinsen wieder steigen? Mit diesen Fragen eröffnete der Fernsehmoderator eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion am zweiten Kongresstag. Mit dabei waren: Klaus Kaldemorgen, Deutsche-AM-Urgestein und Verwalter des DWS Concept Kaldemorgen, Eckhard Sauren, Deutschlands erfolgreichster Dachfondsmanager, Dr. Bernhard Ramsauer, Vorstandvorsitzender der Semper Constantia Privatbank, und die Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung, Christine Dornaus.

Pensionsexperte Marin: "Schwedisches Modell als Vorbild"

Bernd Marin
Bernd Marin

Der Sozialwissenschaftler Bernd Marin forderte in seinem Vortrag mehr Reformwillen von der österreichischen Regierung. Das heimische Pensionssystem ist im internationalen Vergleich unglaublich teuer, Betriebspensionen und private Vorsorge spielen allerdigs eine untergeordnete Rolle, kritisiert Marin. Den größte Handlungsbedarf sieht er daher bei der Beschäftigung älterer und jüngerer Arbeitnehmer, verringerter Berufsunfähigkeit im Erwerbsalter, dem möglichst flächendeckenden Ausbau betrieblicher Altersvorsorge, der rascheren Angleichung des Pensionsalters von Frauen und Männern sowie der Einbeziehung weiterer Lebenserwartungszuwächse beim gesetzlichen Antrittsalter – am besten in Richtung dänisches, schwedisches oder – allgemeiner – skandinavisches Vorbild.


Eine Vielzahl an weiteren hochkarätigen Top-Referenten sorgte auch in diesem Jahr für jede Menge Gesprächsstoff und Anregungen – wie beispielsweise Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege des Kölner Vermögensverwalters Flossbach von Storch, Fußball-Legende Herbert Prohaska, Stefan Kreuzkamp, CIO Deutsche Asset Management, Ethenea-Portfoliomanager Guido Barthels, Top-Ökonom Dr. Stephan Schulmeister, Kapitalmarktrechts-Experte Ernst Brandl und viele mehr.

Ausgezeichnet: Die Galanacht des ÖSTERREICHISCHEN FONDSPREISES

ÖSTERREICHISCHEN FONDSPREIS

Der traditionell festliche Höhepunkt des Kongresses war auch in diesem Jahr die Verleihung des ÖSTERREICHISCHEN FONDSPREISES in insgesamt zehn Anlagesegmenten, des ÖSTERREICHISCHEN FONDSPREISES in der Kategorie Service und des FONDS professionell Service-Awards der Versicherungen. Gemeinsam mit dem Medienpartner "Die Presse" wurden die begehrten Trophäen wieder im einzigartigen Ambiente im Spiegelpalast des PALAZZO verliehen. Die Gäste zeigten sich einmal mehr von der temporeichen Mischung aus fesselnden Akrobatik-Acts, spritziger Comedy und mitreißender Musik begeistert – abgerundet wurde dieser einzigartige Event durch ein exquisites Vier-Gang-Menü, kreiert von Starkoch Toni Mörwald.

Service-Qualität Fondsgesellschaften Service-Award Versicherungen
Deutsche Asset Management Wiener Städtische
Pioneer Investments Austria Uniqa
Fidelity International Helvetia
Galanacht des ÖSTERREICHISCHEN FONDSPREISES

Der FONDS professionell KONGRESS im visuellen Rückblick

Sie wollen die zahlreichen Höhepunkte des 19. FONDS professionell KONGRESSES in Wien noch einmal in aller Ruhe Revue passieren lassen? Kein Problem, wir haben wieder die besten Schnappschüsse für Sie zusammengestellt:

Save the date

Der FONDS professionell KONGRESS 2018 wird am 7. und 8. März 2018 wieder im Congress Center Messe Wien stattfinden. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch!

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